Venedig (Tag 3, Tag 4, Tag 5)

Hey Blogfollower und-reader,

entschuldigt bitte die kurze Sendepause.

Ich werde euch zusammenfassend über unseren Venedig-Urlaub informieren.

Den dritten Tag haben wir damit begonnen, dass wir uns ein 48h-Ticket für Venedigs Vaporetti – die Busboote – besorgt haben. Um den doch recht stolzen Preis von 30€ auch wieder reinzuholen, standen Fahrten auf Venedigs umliegende Inseln an. Unser erster Stopp war Murano, die bekannte Glasbläserinsel. Allerdings muss ich gestehen, dass ich ziemlich enttäuscht war. Die Insel schien hauptsächlich aus Touristen, Vertrieben für Glas und Restaurants zu bestehen. Architektonisch unterschied sie sich auch nicht groß von Venedig selbst. :/

Daher sind wir schon zur Mittagszeit nach Venedig zurückgekehrt und haben unser Lieblingsrestaurant aufgetan, das Ristorante Pizzeria Dolfin in der Santa Croce 81. Eine riesengroße Auswahl, super Preise und exzellentes Essen! TOP!

Etwas weiter gab es dann auch einen Eisstand, ein echter Geheimtipp eigentlich, denn hier bekamen wir unsere 2 Kugeln Eis im Hörnchen für ungeschlagene 2€, im Gegensatz zu dem Normalpreis von 2,50€, den die billigeren Eisdielen der Stadt verlangten.

Abschließend waren wir noch auf dem Markusplatz und nahmen diesen in schönstem Sonnenschein auf. Wir hatten heute auch Besuch von einem Studienkumpel von meinem Freund und dessen Bruder bekommen, die bis morgen in Venedig bleiben wollten.

Der nächste Tag hielt einen Besuch auf Venedigs Spa-Insel bereit: Lido di Venezia. Lido wurde zur nahen Bade- und Urlaubsinsel, für Touristen und Venezianer, die dem Gedränge der Stadt entfliehen wollten. Viel zu sehen gab es in Lido nicht, doch wirkte die Insel atmosphärisch einen starken Reiz auf mich aus. Ich habe mich dort sofort wohl und entspannt gefühlt. Zusätzlich hatte sie ein deutlich internationaleres Flair als Venedig, was mich in gewisser Weise ansprach. Highlight unseres Ausflugs war der Strand an dem wir Mitte Oktober Sommerfeelings heraufbeschworen. Auch hier ging es zur Mittagszeit wieder zurück, zu bekannten Ufern, erst das Dolfin, dann ein Eis, dann der Markusplatz. Allerdings fehlte uns noch ein echter Cappuccino zu unserem italienischen Urlaubsglück. Da wir allerdings nicht bereit waren 6,50€ für diesen Genuss mit Ausblick auf den überfüllten Markusplatz hinzublättern, setzten wir dank Vaporetti-Ticket bequem zu Venedigs Südzipfel über und tranken einen herrlich cremigen und vollmundigen Cappuccino mit Blick auf die südlichen Inseln Venedigs. Zur Feier des Tages genehmigten wir uns an diesem Abend eine Pizza, anstatt der üblichen Fruchtbombe.

Der Dienstag war leider der langweiligste Tag. Es regnete und regnete und regnete. Alles war grau in grau und nass und kalt und überhaupt. Wir hatten keine Lust auf Venedig und im Prinzip verbrachten wir den ganzen Tag im Hotel. Das war nicht unbedingt die schlechteste Art den Tag zu verbringe, denn so entspannten wir, lasen unsere Bücher zu Ende und tauschten sie aus, machten Mittagsschlaf und faulenzten.

Abendessen war allerdings eine halbe Katastrophe. Nachdem das hoteleigene Restaurant montags und dienstags geschlossen war, begaben wir uns auf eine wahre Abenteuerreise durch Malcontenta auf der Suche nach einem Restaurant. Zuerst landeten wir in der Mafiabar (so habe ich sie getauft, ich weiß nicht wie die Bar heißt und will auch keine kriminellen Machenschaften unterstellen), die wir allerdings schnell wieder verließen, erstens weil es dort kein Essen gab und zweitens, wegen des Klientels (ich war der einzige weibliche Gast.. o.O). Dann versuchten wir es über die AroundMe – App, die uns zu einem ebenfalls geschlossenen Restaurant führte. Anschließend probierten wir ein anderes Ziel, ebenfalls vorgeschlagen von AroundMe. Dieses Restaurant war Teil eines anderen Hotels. Doch hier kamen wir auch nicht zum Zug, auch geschlossen. Zunehmend frustriert und zur Sicherheit kauften wir noch bei einer lokalen Obsthändlerin ein. Da wir aber kein Mittagessen gehabt hatten, fürchteten wir, dass die normale Vitaminspritze nicht ausreichen würde. Wir fragten also hier nach einem Restaurant und wurden (zu meinem persönlichen Entsetzen) an die Mafiabar verwiesen. Wir bedankten uns und waren schon niedergeschlagen auf dem Weg ins Hotel, als mein Freund eine Bäckerei entdeckte, die wir regelrecht stürmten. Dort erstanden wir Brötchen, grässlichen Wein, Scheibenkäse und Apfelstrudel. Derartig bepackt feierten wir ein kleines Festmahl in unserem Hotelzimmer.

Abschließend packten wir schon unsere Koffer, da der nächste Tag unser Abreisetag war.

Bitte entschuldigt die Wartezeit, ich bemühe mich den Abreisetag, der wirklich krass war, so schnell wie möglich mit euch zu teilen. Da morgen die Uni wieder losgeht, seht es mir bitte nach, falls es ein paar Tage dauert.

Bis dann!

Xoxo Gossip Girl

Gelaufen, gelaufen, verlaufen!

Der zweite Tag war genauso schrittvoll wie der erste.

Wir wollten uns auf Casanovas Spuren begeben und begannen unsere Tour an einer von Venedigs zahlreichen Kirchen. Es war 12:15. Mittahspause der Kirche von 12-16 Uhr. Trotzdem sind wir gut gelaunt weintet marschiert. Überraschenderweise kamen uns die Stätten, die wir abliefen sehr vertraut vor. Tatsächlich stellten wir am Markusdom (das vorzeitige Ende unserer Tour) fest, dass wir gestern schon auf Casanovas Spuren gewandelt sind.

Nach dieser Erkenntnis entschieden wir uns für einen Spaziergang an der Promenade des Canal Grande. Doch kamen wir von unserer Tour nicht los, wie die Liebhaberinnen von Casanova. Denn unser selbst gewählter Spaziergang endete schließlich auch an der Seufzerbrücke. Allerdings hat dort niemand geseufzt.

Wir begeisterten uns anschließend für ein riesiges Denkmal, doch konnten wir nicht feststellen wen es darstellen sollte.

Als wir uns zurück ins Hotel begaben, machten wir uns noch auf die Suche nach einem Supermarkt, da wir die Tradition unserer Abendessen in Form einer Fruchtbombe genießen, fortsetzen wollten.

Abends fielen wir entspannt und erschöpft ins Bett, nachdem wir den Entschluss gefasst hatten, die nächsten Tage Venedigs Nachbarinseln zu erkunden.
Bis bald!

Xoxo Gossip Girl

Sieh mal, schau mal… Oh, wie schön!

Venedig ist der Traum jedes Mädchens. Die Stadt vereinigt alles, das Charme hat: viele alte Stadtvillen, Sehenswürdigkeiten, die romantische Beziehungen in die Vergangenheit pflegen (Romantik im Sinne der Liebe und der Epoche) und es ist eine Lagunenstadt!

Lagune! Das Wort allein lässt schon mehr in ein Märchen oder eine Sage denken. Lagunen sind Verwuschene Schauplätze, idyllisch träumerisch, abenteuerlich. Eine bekannte Lagune ist jene aus Peter Pan: die Meerjungfrauen-Lagune. 

Aber genug zur Literatur, zurück zur Stadt!

Wir liefen ziemlich ohne Plan los, denn obwohl wir ein Karte gekauft hatten, verschwand diese mysteriös kaum zwei Stunden später. Dank des europäischen Internetdienstes für Studenten konnten wir uns doch behelfen und sind nun allumfassend ausgestattet. 

Fast als hätten wir einen Marathon zu gewinnen, flitzen wir durch die Stadt, wobei wir immer wieder auf Piazzen und Rios stießen, die den Blick auf großartige Kirchen und Stadtvillen freigaben oder in idyllischer Form die Stadt zerteilten. 

An meinem ersten Tag hatte ich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gesehen, Markusplatz und -dom, die Rialtobrücke und ich erhaschte einen kurzen Blick auf den Dogenpalast. Wir flanierten außerdem am Hafen entlang und liefen knappe 18.000 Schritte an dem Tag, wahrscheinlich die Hälfte geht auf das Konto der Treppenbrücken Venedigs. 

Aber jedes Mal wurden wir belohnt. Der Ausblick rief immer ein „Oh schau mal, das ist so schön“ hervor. 

Bisher gab es nichts an Venedig, das ich nicht schön fand (außer der Zufahrtstraße, der ich noch mit so gemischten Gefühlen gegenüberstehe, dass ich mich noch nicht dazu äußern mag), dennoch war ich ein wenig ernüchtert, was vor allem die Rialtobrücke und den Markusplatz angeht, da hatte ich mehr erwartet. 

Das Wetter machte mit strahlendem Sonnenschein die betörende Wirkung der Stadt perfekt. 

Ich freue mich noch auf das was kommt! 😉

Xoxo Gossip Girl
PS: Fotos folgen später. 🙂

Tipps und Tricks für eine Reise nach Mestre

Buongiorno!

Nach unserer ersten Nacht habe ich schon ein paar Tipps und Tricks für euch, falls ihr vorhabt nach Venedig zu fahren. 😉

1) Falls ihr die Möglichkeit habt, bucht einen Flug, der nicht später als 18:00 am Flughafen Marco Polo eintrifft. Busverbindungen nach Venedig rein gibt es zuhauf. Will man in die umliegende Gegend, wird es nach „Feierabend“ ein bisschen schwer. 

2) Das Flughafenpersonal sieht nicht besonders freundlich aus, ist es aber, wenn man höflich fragt. 🙂

Genauso Passanten und Busfahrer. Hier aber Achtung: englisch wird wohl nur in den touristischen Ballungszentren aka Hotel und Flughafen gesprochen… :S

3) Ab sofort immer ein Hotel mit Transfer!!!

4) Stockdunkle Industriegebiete können einen wahnsinnig machen. 

5) Die Dusche nach der Ankunft im Hotel ist das Beste, was dir passieren kann!

6) Nein, nach der Dusche ins Bett klettern, das ist das Beste!

7) Falls es in eurem Hotel Eier zum Frühstück gibt, die man selbst kochen kann (coole Vorrichtung, übrigens), lasst sie länger als fünf Minuten drin. Sonst sind sie nicht durch. 
In ein paar Minuten geht es dann endlich nach Venedig! 

Ich freue mich schon euch davon berichten zu können. 

Xoxo, Gossip Girl

For the ladies

Bonjour, guten Tug, belloo!

Ich bin ab sofort die gute Schreibfee der weiblichen Seite dieses Blogs.

Leider hat mich die Uni noch fest im Hausarbeiten-Griff, aber das wird spätestens ab Anfang Oktober dann auch vorbei sein. Ich werde trotzdem versuchen, ab und an ein Lebenszeichen zu veröffentlichen, möchte aber nichts versprechen.

Über was oder wen ich schreibe werde, hängt noch ein bisschen in der Schwebe. Eine Serie steht aber schon in den Startlöchern: VENEDIG!!! Anfang Oktober geht es für mich sechs Tage lang in die Lagunenstadt und ich bin schon mega aufgeregt. Meiner Meinung hat allein der Name Flair und ich freue mich darauf, die Stadt der Steinlöwen genau unter die Lupe zu nehmen. Entweder gibt es ein tägliches Update oder die Serie erscheint nach dem Urlaub.

Jetzt muss ich mich leider wieder meinen Arbeiten zuwenden.

Xoxo Gossip Girl