Auf nach Lido (4. Tag)

 Huhu,

Heute haben wir unseren Plan nach Lido zu fahren umgesetzt. Auf gings am Busbahnhof in ein Boot, welches gegen den Uhrzeigersinn um Venedig fährt. Unser Weg führte damit am Hafen vorbei. 
  
Es standen heute nicht viele Kreuzfahrtschiffe in Venedig, aber die paar Jachten die wir sahen entschädigten dies. 

 
Nach kurzer Fahrtzeit kamen wir schon in Lido an, durchquerten die Insel und gingen an den Strand. Es war leider recht windig dort und frisch, wodurch wir nicht sehr lange dort blieben. 

 

Wir googelten, ob man sich in der Nähe einen Roller mieten könnte, um sich die Insel anzuschauen. Leider bräuchte man einen Motorradführerschein, welchen wir alle nicht haben. 

Also gings zurück aus Festland. Aufm Weg überholten wir ein Kreuzfahrtschiff.   
 
Anschließend aßen wir wieder dort zu Mittag, wo wir gestern auch waren. Wie gestern auch 48€ 😉

Nach dem Essen bereiteten wir uns auf den Abend vor und suchten uns einen Platz für tolle Fotos. 

   
 Im Anschluss ging es noch Pizza essen (wieder grob der gleiche Preis). Man muss hier aber immer ein paar Euro mehr einplanen als auf der Karte steht, da sie den Service häufig in Form Brot abrechnen. 

Jetzt geht’s zum Hotel zurück. 

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Gelaufen, gelaufen, verlaufen!

Der zweite Tag war genauso schrittvoll wie der erste.

Wir wollten uns auf Casanovas Spuren begeben und begannen unsere Tour an einer von Venedigs zahlreichen Kirchen. Es war 12:15. Mittahspause der Kirche von 12-16 Uhr. Trotzdem sind wir gut gelaunt weintet marschiert. Überraschenderweise kamen uns die Stätten, die wir abliefen sehr vertraut vor. Tatsächlich stellten wir am Markusdom (das vorzeitige Ende unserer Tour) fest, dass wir gestern schon auf Casanovas Spuren gewandelt sind.

Nach dieser Erkenntnis entschieden wir uns für einen Spaziergang an der Promenade des Canal Grande. Doch kamen wir von unserer Tour nicht los, wie die Liebhaberinnen von Casanova. Denn unser selbst gewählter Spaziergang endete schließlich auch an der Seufzerbrücke. Allerdings hat dort niemand geseufzt.

Wir begeisterten uns anschließend für ein riesiges Denkmal, doch konnten wir nicht feststellen wen es darstellen sollte.

Als wir uns zurück ins Hotel begaben, machten wir uns noch auf die Suche nach einem Supermarkt, da wir die Tradition unserer Abendessen in Form einer Fruchtbombe genießen, fortsetzen wollten.

Abends fielen wir entspannt und erschöpft ins Bett, nachdem wir den Entschluss gefasst hatten, die nächsten Tage Venedigs Nachbarinseln zu erkunden.
Bis bald!

Xoxo Gossip Girl

Besuch ist da (3. Tag)

Huhu,

Heute kam Marlon und sein Bruder Tim auf ihrer Rundreise auch in Venedig vorbei. Aufenthaltsdauer: 2 Tage. 

Wir holten uns morgens ein 48 Stunden Bus und Boot Ticket für 30€. Nach nur 4 Fahrten würde es sich lohnen. Und mittlerweile haben wir deutlich mehr Fahrten hinter uns. 

Wir fuhren  zuerst nach Murano. Doch die Insel ist gar nichts besonderes. Außer noch mehr Glashändlern gibt es dort kaum einen unseren Unterschied zur Hauptinsel. 

  
  

Anschließend führen wir zurück und den Canal Grande hoch. Wir suchten uns das Restaurant, welches wir am vorherigen Tag gesehen haben. Das Essen war richtig gut. Wir bezahlten zu viert 48€ und gaben noch ein paar Euro Trinkgeld. 

Danach aßen wir noch ein Eis und setzten uns in die Sonne.   
  Anschließend führen wir den Canal Grande wieder runter Richtung Markus Platz. Tim hatte ihn noch nicht gesehen.  
Es wurde schon recht spät und wir entschieden uns zu fahren. Natürlich mit dem Boot. Leider nahmen wir Linie 1, welche an jedem Steg hält und fast eine Stunde zum Busbahnhof brauchte. Wir verpassten unseren Bus und stiegen in den vermeintlich nächsten ein. 

Der Anfang der Strecke war richtig, als er anders abbog stiegen wir aus und mussten 3km zum Hotel laufen. 

Im Hotel fielen wir ins Bett und lasen noch etwas. 

Mit Plan an den 2. Tag

Huhu,

Wir haben uns am Vortag übers Uni-WLAN von Venedig Offmaps und den Venedig Guide geladen. Dort gab es eine Route: Auf Casanovas Spuren. Wir nahmen uns vor genau diese Route zu nehmen. 

Zum Start wollten wir den direkten Weg nehmen, was uns mal wieder nicht ganz gelang, aber wir uns auch nicht hoffnungslos verliefen, da wir diesmal eine Karte mit Standort hatten.  

 
Es war außerdem deutlich leerer, was wir auf den An- und Abreisetag schoben. 

Wir markierten uns zwei Punkte, wo es günstige Pasta und Pizza gab. Am Ende sollte es auf die Pasta hinauslaufen, welche wirklich lecker war.  

 Wir bestellten beide wieder das gleiche. Spaghetti Carbonara. 

Die erste Kirche auf der Route hatte von 12 bis 15 Uhr Mittagspause. Von außen sah sie allerdings aus wie fast jede hier. 

Die weiteren Stationen der Route hatten wir am Vortag schon unbewusst abgelaufen, sodass für uns das einzig neue die Seufzer Brücker war. 

Bild wird nachträglich eingefügt
Wir fanden auch diese coole Statue. 😉  
Hier ein Blick auf die Markus Kirche und den Turm. Leider wird auch die Kirche restauriert. Die Schlange war und bisher allerdings zu lange. Die Tage werden wir aber noch auf jeden Fall reingehen. 

  In Malconta suchten wir uns noch einen Supermarkt, fanden aber nur einen Obstladen. Dort versorgten wir uns mit Obst fürs Abendessen und mit Reserven für den morgigen (also heute) Tag. 

Dorthin mussten wir über diese Brücke. Ich habe vorher noch nie eine Drehbrücke gesehen. Wenn ein Schiff durchfahren will, dreht sie sich um 180 Grad und gibt damit den Weg frei. 

 

Sieh mal, schau mal… Oh, wie schön!

Venedig ist der Traum jedes Mädchens. Die Stadt vereinigt alles, das Charme hat: viele alte Stadtvillen, Sehenswürdigkeiten, die romantische Beziehungen in die Vergangenheit pflegen (Romantik im Sinne der Liebe und der Epoche) und es ist eine Lagunenstadt!

Lagune! Das Wort allein lässt schon mehr in ein Märchen oder eine Sage denken. Lagunen sind Verwuschene Schauplätze, idyllisch träumerisch, abenteuerlich. Eine bekannte Lagune ist jene aus Peter Pan: die Meerjungfrauen-Lagune. 

Aber genug zur Literatur, zurück zur Stadt!

Wir liefen ziemlich ohne Plan los, denn obwohl wir ein Karte gekauft hatten, verschwand diese mysteriös kaum zwei Stunden später. Dank des europäischen Internetdienstes für Studenten konnten wir uns doch behelfen und sind nun allumfassend ausgestattet. 

Fast als hätten wir einen Marathon zu gewinnen, flitzen wir durch die Stadt, wobei wir immer wieder auf Piazzen und Rios stießen, die den Blick auf großartige Kirchen und Stadtvillen freigaben oder in idyllischer Form die Stadt zerteilten. 

An meinem ersten Tag hatte ich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gesehen, Markusplatz und -dom, die Rialtobrücke und ich erhaschte einen kurzen Blick auf den Dogenpalast. Wir flanierten außerdem am Hafen entlang und liefen knappe 18.000 Schritte an dem Tag, wahrscheinlich die Hälfte geht auf das Konto der Treppenbrücken Venedigs. 

Aber jedes Mal wurden wir belohnt. Der Ausblick rief immer ein „Oh schau mal, das ist so schön“ hervor. 

Bisher gab es nichts an Venedig, das ich nicht schön fand (außer der Zufahrtstraße, der ich noch mit so gemischten Gefühlen gegenüberstehe, dass ich mich noch nicht dazu äußern mag), dennoch war ich ein wenig ernüchtert, was vor allem die Rialtobrücke und den Markusplatz angeht, da hatte ich mehr erwartet. 

Das Wetter machte mit strahlendem Sonnenschein die betörende Wirkung der Stadt perfekt. 

Ich freue mich noch auf das was kommt! 😉

Xoxo Gossip Girl
PS: Fotos folgen später. 🙂